Reich der Verwirrenden Träume – Dungeon für 5 Spieler

Von am 28 August 2013 gepostet

Es ist kein Geheimnis, dass Atrophinius und die Auserwählten sich auf falschem Fuß erwischt haben und so im Reich der Feen, abermals im Runental, aneinander geraten sind. Dann gab es da noch den Urzeitlichen Schmaus … Aber trotz allem Plündern und aller Gewalt weint Atrophinius nicht (viel) wegen verschüttetem Met. Er hat neue Verantwortlichkeiten: Die Planung einer Ernte, die Beherrschung der Hailol und das Trainieren seines Drachenwächters Tasuil.

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Er hat allerdings auch neue Probleme.

Ein Streich von kosmischem Unglück hat zur Machtübernahme des Reiches der Feen geführt – eine Traumwelt, in der Atrophinius’ tiefste Ängste körperliche Gestalt annehmen und Telara selbst bedrohen. Eine Art Chimären von bekannten Gegnern warten nun auf die Auserwählten und schärfen ihre Äxte (sowie Zähne und Klauen) für die kommenden, unredlichen Schlachten.

Maelow, der erste von Atrophinius’ Hobgoblins, ist ein angeberischer Rockstar. Er hat die Fantasien (und Herzen) verdrehter Feen eingenommen, die nun bei seiner geringsten Berührung in Verzückung geraten und ohnmächtig werden. Seine Beliebtheit schwindet nur dann, wenn eine Manifestierung von Grünschuppe, Gott des Lebens, seine geschmeichelten Anhänger auffrisst. Der uralte Drache terrorisiert Atrophinius wie eh und je und labt sich an seinen Träumen, während dieser auf die Ankunft der Auserwählten wartet.

Die dritte Herausforderung für das Reich ist Atrophinius selbst, eine zu Fleisch und Blut gewordene Erinnerung unseres saufenden Satyrn. Dieses geplagte Selbstbild durchlebt eine Version seines ersten Zusammenstoßes mit den Auserwählten – hin und her gerissen in inneren Konflikten zwischen dem Verbündeten, zu dem er geworden ist, und dem ursprünglichen Kämpfer, der er einst war.

Zusätzlich zu Atrophinius’ Sauferei, während eines eiskalten Auftstiegs, durch die Ebene des Wassers berührt, weicht das Absonderliche dem Wahnsinn. Ein klirrender Schrecken versperrt den Pfad zum dunklen Thron. Nur die entschlossensten Träumern vermögen sich dem Bösen zu stellen, das dahinter lauert.

Schlussendlich finden wir am Ende des Reiches einen Dämonen, der in Form von Twyl erscheint – ein bösartiges Biest, das seine eigenen Pläne verfolgt. Dieser falsche Feenfürst hat seine Präsenz in der Aufmachung der Vergangenheit verhüllt und versucht verzweifelt, zu entfliehen und Dunkelheit über die Gegenwart zu bringen.

Während Ebenen-Gelehrte immer noch über den Ursprung dieser Traumgestalten debattieren, wird die Aufgabe der Auserwählten immer klarer: Sie müssen in Atrophinius’ Unterbewusstsein eindringen, um die Dämonen seiner Vergangenheit zu schlagen und Telara vom Reich der Verwirrenden Träume retten.

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